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Definition

Was bedeutet LEZ?

LEZ bedeutet „Low Emission Zone“, auf Deutsch „Niedrigemissionszone“. Dieser Begriff wird für eine Stadt oder einen Stadtteil verwendet, in der/dem die umweltbelastendsten Fahrzeuge nicht verkehren dürfen. Es handelt sich dabei um eine der Maßnahmen, die in zahlreichen europäischen Städten ergriffen wurden, um die Luftqualität und somit die öffentliche Gesundheit zu verbessern.

Gefahren für unsere Gesundheit

Diese Schadstoffe verursachen eine Zunahme von Atemwegserkrankungen und -zuständen, Reizungen der Augen und Nasenwände, verminderte Atemfähigkeit, Husten, Bronchitis und Infektionen. Ältere Menschen, Kinder und Menschen, die bereits krank und geschwächt sind, leiden noch mehr unter diesen Erkrankungen. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse mehrerer neuerer Studien darauf hin, dass die Zahl der Krankenhausaufenthalte wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einem Anstieg der Konzentration mehrerer Luftschadstoffe (Staub, Ozon, etc.) verbunden ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat berichtet, dass die Schadstoffemissionen von Motoren jährlich für 75 000 vorzeitige Todesfälle in Europa verantwortlich sind.

Verschiedene Studien der Weltgesundheitsorganisation und verschiedene Maßnahmen der Europäischen Kommission haben die schlechte Luftqualität in Brüssel und die damit verbundenen gesundheitlichen Auswirkungen aufgezeigt. Die Luftverschmutzung erhöht nämlich das Risiko von Schlaganfällen, Herzerkrankungen, Lungenkrebs und akuten Atemwegserkrankungen einschließlich vor allem Asthma. In Belgien gibt es 12 000 vorzeitige Todesfälle aufgrund schlechter Luftqualität.

Indem wir den Zugang für die umweltschädlichsten Fahrzeuge zur Stadt verbieten, tragen wir zur Verbesserung der Luftqualität bei. Die Zugangsbedingungen werden sich in den kommenden Jahren schrittweise verschärfen. Damit alle Bewohner und unsere Kinder wieder durchatmen können...